Schwammbekämpfung - Hausschwamm

Diagnose | Planung | Sanierung durch zertifiziertes Fachpersonal

Wachstumsfaktoren

1. Feuchtigkeit

Bei der Schwammbekämpfung unterteilt man die in Gebäuden vorkommenden Hausfäulepilze nach ihrem Feuchteanspruch in zwei Gruppen.
Je nach Feuchtigkeitsgrad wachsen bestimmte holzzerstörende Pilze. Dieser Fakt ist zu beachten, wenn zum Beispiel Wasserleitungsschäden oder andere starke Durchfeuchtungen vorliegen. Bei einer kurzzeitigen starken Durchfeuchtung kommt es eher zum Wachstum von Nassfäulepilzen, Für die Schwammbekämpfung ist es wichtig eine schnelle und zügige Trocknung aller Holz- und anderer berührenden Bauteile vorzunehmen. In der Holzbalkendecke sind das zum Beispiel das Holz, die Schüttung und das angrenzende Mauerwerk. Damit kann sich das Myzel des Echten Hausschwamms nicht, bzw. nur ungenügend entwickeln, da die optimale Feuchte für sein Wachstum nur kurzzeitig vorliegt. Der Echte Hausschwamm benötigt nur zu Beginn seines Wachstums eine höhere Holzfeuchtigkeit von ca. 30% bis 40%.
Wichtig für die Schwammbekämpfung: Feuchte Räume mit wasserdampfgesättigter Luft sind für das Pilzwachstum besonders förderlich. Ab einer bestimmten Größe kann sich das Myzel auch auf trockenem Holz oder anderen zellulosehaltigen Stoffen ausbreiten; dann wird das notwendige Wasser über das Strangmyzel transportiert. Wird das darunter liegende Mauerwerk ebenfalls durchfeuchtet und bleibt dieses auch lange nass, so wächst hier das Myzel zwischen Mauerstein und Putz und gewinnt so das erforderliche Wasser. Vorwiegend sind die Mörtelfugen durchwachsen.
Ungenügende Lüftung führt zu erhöhter Luftfeuchtigkeit - In der Schwammbekämpfung achtet man auf folgende gefährdete Bereiche:

2. Temperatur

Auch die Temperatur spielt bei der Schwammbekämpfung eine wichtige Rolle. Holzzerstörende Pilze entwickeln sich in einem Temperaturbereich, der minimal bei etwa 2°C - 5ºC und maximal bei 35°C – 40° C rdm liegt. Innerhalb dieses Bereiches hat jede Pilzart ein bestimmtes Optimum. Erfahrene Fachleute der Schimmelbekämpfung wissen: Die Temperaturhöhe hat einen wesentlichen Einfluss auf das Wachstum der jeweiligen Pilzart. Dabei liegt die höhere Wachstumsgeschwindigkeit im höheren Bereich (oder: je höher die Temperatur, desto höher die Wachstumsgeschwindigkeit).
Die Temperatur in einem Haus beziehungsweise in einer Wohnung liegt bei ca. 20°C. Hier hat der Echte Hausschwamm gegenüber den anderen Arten zusätzlich günstigere Wachstumsbedingungen. An Bauteilen, wo in Zusammenhang mit der Feuchtigkeit höhere Temperaturen vorliegen, wächst eher der Weiße Porenschwamm eher. Der Balkenblättling hat bereits bei 20°C die gleiche Wachstumszunahme, wie der Echte Hausschwamm und liegt bei seinem Optimum bei fast dem Doppelten. Also in einem Bereich wo der Echte Hausschwamm (bei ca. 25°C) bereits sein Wachstum einstellt. Bei der Schwammbekämpfung zu beachten ist, dass bei einer Raumtemperatur von 27°C, die Wandoberfläche eine Temperatur von 20°C aufweisen kann, im Wandinneren kann sie noch geringer sein. Im Wandinneren befindet sich das Pilzmyzel. Es wächst in diesem Fall besonders gut.) Der Echte Hausschwamm ist von der Sache nicht gefährlicher als die anderen holzzerstörenden Pilze. Es hängt von den jeweiligen Einflussfaktoren insgesamt ab. Wird der Temperaturbereich über- oder unterschritten, so stellt sich eine Hitze- bzw. Kältestarre ein, die über längere Zeit zum biologischen Tod führt.

Schadensbehebung

Wird ein Hausfäulepilz diagnostiziert, gehört die Sanierung in die Hände des Fachmannes. Bei der Schwammbekämpfung muss unbedingt fachgerecht vorgegangen werden, damit der Pilz zuverlässig abgetötet wird und zukünftig keine weiteren Schäden entstehen können. Mit unserem qualifizierten Fachpersonal, ausgestattet mit dem Zertifikat der Sachkunde für Holzschutz am Bau, können Sie bei der Schwammbekämpfung sicher sein: Wir beheben den gesamten Schaden sachgerecht und fachmännisch nach den WTA-Richtlinien.